Naturpark "LAHN-DILL-BERGLAND"

 

Ein enges Netz naturnaher Bäche, tief eingeschnittene Kerbtäler, große Reliefunterschiede und ein stark wechselnder geologischer Untergrund prägen den Naturraum des Lahn-Dill-Berglandes und bilden den Lebensraum für seltene Pflanzen und eine atemberaubende Vielfalt an Tierarten.

 

Bedingt durch die natürlichen Gegebenheiten entwickelte sich eine stark wechselnde Nutzung der Landschaft, die heute zu 56% aus Laub- und Nadelwäldern, zu 22% aus Grünland und zu 16% aus Ackerland besteht.

Der stark wechselnde geologische Untergrund, die relativ großen Reliefunterschiede und die stark wechselnde Nutzung haben zur Folge, dass sich eine dementsprechend vielgestaltige Vegetation etabliert hat. Auf mageren Ackerstandorten wachsen vom Aussterben bedrohte Ackerwildkrautgesellschaften.


Von der Gesamtfläche des Lahn-Dill-Berglandes entfallen 56 % auf Wald (Laub- und Nadelwald bestand, wovon der Anteil privaten Kleinwaldes der höchste in ganz Hessen ist. Das in den westlichen Teilen des Lahn-Dill-Berglandes vor allem vorkommende Grünland nimmt 22 % der Gesamtfläche ein. Nur 16 % der Fläche werden als Ackerland genutzt.

Von unterschiedlichen Reliefstrukturen und tief eingeschnittenen Tälern gekennzeichnet, grenzt das Lahn-Dill-Bergland im Südwesten an das Rheinische Schiefergebirge.

 

Das Lahn-Dill-Gebiet gehört zum „Hessischen Synklinorium", eine Art großräumige Einbuchtung, die durch Faltung und Überschiebung der Erdschichten im Paläozoikum und dadurch hervorgerufene Hebungen, Bruchlinien und Verwerfungen entstand. Die zahlreichen Störungszonen sind u. a. Ursache für die außergewöhnlich große Vielzahl an Erzen und Mineralien, die in der Region zu finden sind. Der Geopark Westerwald-Taunus-Lahn, der zum Teil im Lahn-Dill-Bergland liegt, lässt die 2.500 Jahre alte geologische Geschichte der Region wieder aufleben – erkunden auch Sie die Überreste des früheren Eisenerzbergbaus und der Eisenerzverhüttung.

Quelle + Bild: Website www.lahn-dill-bergland.de

Unter "Wandern on der Hörre" ist auch die Extratour "Köhlerweg" beschrieben.

 

Viel Spaß beim Wandern!