Die "Koppe" bei Kölschhausen

 

 

Die Koppe ist eine 354 m über dem Meeresspiegel liegende Erhebung westlich des Ortes Kölschhausen. Nach ihr wurde auch das 1931 im Kreis Wetzlar als erstes ausgewiesene, gleichnamige Naturschutzgebiet benannt, das sich mit einer Fläche von 19 ha um die Erhebung erstreckt. Bei der Koppe handelt es sich um eine Basaltkuppe, die im Erdzeitalter des Tertiärs entstanden ist. Zu dieser Zeit drang das basaltische Magma aus dem Erdinneren an die Oberfläche und durchstieß dabei ältere Schichten aus Tonschiefer und Sandstein, die den Basalt heute noch umgeben. Besonders an der Nordseite des Berges tritt der Basalt durch ehemalige Steinbrüche gut sichtbar zu Tage. Beeindruckend sind vor allem die Basaltsäulen, die bis zu 20 m in die Höhe ragen. Sie entstanden durch eine langsame Abkühlung der Lava, wobei sich das Gesteinsmaterial zusammenzog und in meist sechseckige Säulen aufriss. Trotz der Ernennung zum Naturschutzgebiet gab es in der Vergangenheit immer wieder Versuche, den Basalt an der Koppe weiter abzubauen, den Anträgen wurde jedoch nie stattgegeben.

(Quelle:www.geopark-wlt.de/den-geopark-entdecken/geotope/363-koppe-ehringshausen-koelschhausen.html)