Was ist die Hörre-Zone?

 

Die Hörre-Zone ist eine geologische Einheit im östlichen Rheinischen Schiefergebirge, die in ihren Grenzen nach Nordosten und Südwesten zwar deutlich den Naturraum Hörre überschreitet - während sie ihn nach Nordwesten und Südosten nicht ganz komplett enthält - jedoch ihren Schwerpunkt unmittelbar im Zentrum der Hörre hat.

 

Geologisch stellt die Hörre-Zone den südwestlichsten Ausläufer der nur wenige Kilometer breiten Hörre-Gommern-Zone dar, die sich von der Hörre ausgehend nach Nordosten über Kellerwald und Harz etwa 300 km bis in den Raum Magdeburg erstreckt.

 

Gesteine

 

Die Sedimente der zentralen Hörre-Zone des Oberdevon und Unterkarbon weichen deutlich von denen der benachbarten Lahn- (südöstlich) und Dillmulde (nordwestlich) ab.


Zentral über den Kamm der Hörre in Richtung Nordosten geht ein Streifen aus Kieselkalkstein, Kieselschiefern und Schwarzschiefer, der nach Südosten, in geringerem Umfange auch nach Nordwesten, von einem Streifen aus Tonschiefer, Sandstein, Grauwacke, Quarzit und Kalkstein flankiert wird.

(Quelle: Wikipedia)

Geologische Karte Lahnmulde