Wanderung 2 - ein längerer Spaziergang

 

Unser erster Wandervorschlag ist eigentlich ein verlängerter Spaziergang und die erste Schleife der Georoute "Wanderbare Hörre"

 

Wegcharakteristik:

 

Dauer ca. 1,5 Stunden, gute Waldwege, ein etwas längerer steiler Anstieg. Meist läuft man recht gleichmäßig auf einer Ebene

 

Der Spaziergang startet und endet am sog. "NATO-Parkplatz". Von Bicken kommend  geht es auf der Anhöhe kurz vor Bellersdorf links rein, dort ist dann gleich der Parkplatz. Gegenüber des Parkplatzes geht ein Weg in den Wald hinein, der

Steinkautsweg, der einiges zu bieten hat.

 

Nach einigen hundert Metern ist in der Kurve ein alter kleiner Steinbruch. In jeder Jahreszeit ist die Natur an diesem Platz ein interessanter Anblick und ein sehr schönes Fotomotiv aus vielerlei Perspektiven. Probieren SIe es aus und machen Sie ein paar Schnappschüsse!

 

Arnold Henrich aus Bellersdorf hat hier einen Baumstamm aufgestellt, der ehemals in einem Wald in Thüringen stand.

An diesem Baum kann man erkennen, wie man  sich in der Zeit der Mangelwirtschaft und durch fehlende Devisen in der ehemaligen DDR behelfen musste. Eine Schautafel (1) erklärt sehr gut, wie man mit Baumharz einen Ersatzstoff gewinnen konnte.

 

An gleicher Stelle ist auch eine schöne Sitzgelegenheit für eine erste kleine Pause.

 

Wenn man diesem Weg weiter folgt, kommt man an verschiedenen Tafeln vorbei, die erklären, was früher dort im Wald alles gemacht wurde, z.B. findet man Köhlerstellen (2), Schmerofen (4) und 6-spurige Zufahrten, Fuhrmannseite (5) zum ehemaligen Rennweg.

 

Nach einer guten halben Stunde und einem schönen Ausblick (3) hinunter in das Aartal mit Blick auf Bicken, kommt man nach einem Anstieg zu den "Alten Schanzen" (6). Diese liegen links und rechts des Weges.

 

Nun kommt man an die Nato-Strasse, der wir nach links bergauf folgen.

 

Kurz vor dem ehemaligen Waffendepot (7) geht ein Weg rechts ab in den Wald, dieser gabelt sich auch gleich wieder, wir folgen dem rechten Weg und kommen nach ca. 200m zum Grenzstein-Nr. 10 (8). Wir folgen aber dann wieder diesem Waldweg bergab bis wir an eine Kreuzung kommen. Hier biegen wir nun in den Waldweg nach rechts ab.

 

Dieser Weg läßt sich sehr gut gehen, er ist breit und läuft fast gleichmäßig auf einer Ebene. Am Ende des Weges gehen wir wieder nach rechts, am Bellersdorfer Wasserhaus vorbei, zurück auf die NATO-Strasse bergab. Schon nach wenigen

Metern geht ein kleiner Weg nach links zur Rekonstruktion der Landhege (9).

 

Nach einer Ausgrabung im August 2011 wird hier nun diese alte Landesgrenze rekonstruiert. Der Graben wurde bereits ausgehoben, der Grenzwall aufgeworfen.

 

Am 31. März 2012 wurden dann ca. 300 Setzlinge eingepflanzt. Diese müssen jetzt gut gehegt und gepflegt werden.

 

Nun können Sie direkt von der Schauanlage zurück zur NATO-Strasse gehen und folgen dieser bergab bis zum Parkplatz. Wir möchte, macht noch einen kurzen Abstecher durch den Wald, am Grenzstein 18 vorbei zum Grenzstein 18,5 (10). Zurück zum Parkplatz, geht es nun noch kurz durch den Wald.

 

Natur, Geschichte und Kultur kann man auf diesem verlängerten Spaziergang erleben. Erholung und Wissenswertes, aber auch viel Ruhe kann man auf diesem Rundgang erleben, den man bestimmt nicht zum letzten Mal gemacht hat.

 

Viel Spaß dabei!